BYOD, CYOD oder COPE? Welche mobile Strategie passt zu Ihrem Unternehmen?

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Hinter den Abkürzungen BYOD, CYOD und COPE verbergen sich drei unterschiedliche Strategien. Dennoch steht jede einzelne Abkürzung für ein gemeinsames Ziel: „Die Integration mobiler Endgeräten in die Unternehmensstruktur.“ Welche mobile Strategie passt zu Ihrem Unternehmen?

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Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC arbeitet mehr als jeder zweite Mitarbeiter in Deutschland heute teilweise mobil. Unternehmen sind daher an einem Punkt angelangt, an dem sie Mobilität nicht nur akzeptieren, sondern diese als Teil ihrer Firmenstrategie implementieren müssen. Dabei nimmt die Mobilität in der Arbeitswelt stetig weiter zu. Unternehmen, die den Blick auf Mobilität verlieren oder einschränken riskieren also entsprechend viel. Deshalb möchten wir Ihnen kurz diese drei mobile Strategien vorstellen:

1.BYOD – „Bring your own Device“

Dies bedeutet, der Mitarbeiter bringt sein eigenes Endgerät mit und nutzt dieses im Firmennetzwerk. Die daraus resultierenden Vorteile für das Unternehmen sehen auf dem ersten Blick sehr vielversprechend aus. Minimierung der Anschaffungskosten und erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit durch die Nutzung eigener Geräte und Technologien. Zu dem befinden sich private Endgeräte im Regelfall auch auf einem aktuelleren Stand der Technik als es üblicherweise Firmengeräte sind.

Diese Offenheit gegenüber den Endgeräten haben natürlich auch seine Nachteile. Die anfangs erwähnten geringen Anschaffungskosten können schnell, durch den erhöhten Administrationsaufwand, aufgrund des Gerätewildwuchses in die Höhe schießen. Zu dem müssen viele Fragen geklärt werden, wie beispielsweise:

  • „Wie geht man mit dem Thema Sicherheit um?“
  • „Wer ist für die Geräte verantwortlich?“
  • „Was passiert bei einem Schadensfall während der Arbeitszeit?“

2. CYOD – „Choose your own Device“

Die bedeutet, dass das Unternehmen vorgibt welche Endgeräte genutzt werden dürfen und welche nicht. Mitarbeiter die ein entsprechend freigegebenes Endgerät besitzen können dieses ins Unternehmensnetzwerk einbinden. Jedoch immer unter der Prämisse, dass die IT den geschäftlichen Teil auf dem Endgerät verwalten darf. Besitzt ein Mitarbeiter keines der freigegebenen Endgeräte so kann dieses, in der Regel vom Arbeitgeber mit subventioniert, privat erworben werden. Damit möchte man den Wildwuchs vom BYOD minimieren und dennoch den Mitarbeiter Freiheiten bzgl. der Geräteauswahl geben.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand. Geringere Anschaffungskosten, wenn auch nicht so gering wie bei BYOD, sowie eine definierte Auswahl an Endgeräten die durch die IT komfortabel administriert werden können.

3. COPE – „Corporate Owned Personally Enabled“

COPE ist im Grunde sehr ähnlich zum CYOD. Einziger Unterschied sind die Eigentumsverhältnisse der Endgeräte. Diese gehören nämlich ausschließlich dem Unternehmen. Der Mitarbeiter kann also aus einer Liste von freigegebenen Endgeräten das bevorzugte Modell auswählen und dieses ebenfalls auch privat nutzen.

Fazit zur mobilen Strategie

“Bring your own Device” ist mit Sicherheit die offenste Strategie. Diese bedarf jedoch auch klar abgesteckte Regeln und Richtlinien um nicht ins Administrations- und Supportchaos zu verfallen. BOYD ist daher eher für kleinere Unternehmen empfehlenswert oder aber für Unternehmen mit einer starken Affinität gegenüber mobilen Endgeräten. Am sichersten fährt man mit den Konzepten “Choose your own Device” bzw. mit “Coderate Owned Personally Enabled”. Beide Strategien sind ebenfalls flexibel und erlauben dem Mitarbeiter dennoch die Auswahl eines favorisierten Endgerätes. COPE ist zu dem das geschlossenste aber für das Unternehmen auch das “sicherste” Konzept da man die Linie zwischen Privat und Geschäftlich am saubersten trennen kann.

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Beitrag von:
Silke_Druecke_axon

``Jeden Tag entdeckt man neue, spannende Lösungen. Genau das reizt mich an der Digitalisierung.``

Silke Drüke
aXon Marketing